Indien

Die 28 Bundesstaaten und sieben weitere bundesunmittelbare Gebiete umfassen Indien und somit den größten Teil in Südasien. Im Norden an der Grenze reicht der Himalaya, im Süden wird Indien vom Indischen Ozean auf den anderen Seiten Pakistan, Tibet, Bhutan, Birma und Nepal schließt Indien die Grenze. Indien ist mit 1,2 Milliarden Einwohnern auf Platz 2 der bevölkerungsreichsten Ländern.

Indien – Mehr als nur Bollywood

Spätestens durch die bei vielen so beliebten Filmproduktionen ist Indien in aller Munde. Doch der siebtgrößte Staat der Erde ist mehr als nur Kitsch und Herz Schmerz. Farbenprächtig und voller Gerüche auf der einen aber auch geprägt von extremen Klassenunterschieden auf der anderen Seite.

Ein Land als Schmelztiegel, so könnte man Indien auch bezeichnen. Denn hier herrscht eine bunte Vielfalt in einigen Bereichen. Sprachen, Landschaften und Religionen gibt es hier in vielfältiger Ausführung. Deutlich wird das wenn man sich einmal die Natur Indiens zu Gemüte führt. Von kargen Gebirgsstreifen bis hin zu schier endlos erscheinenden fruchtbaren Landstreifen ist hier alles vertreten. Auch die Klimazonen variieren hier zwischen den Landesteilen so hat man beispielsweise in Nord- und Zentralindien ein subtropische Kontinentalklima während hingegen an den Küstengebieten ein tropisches Klima vorherrscht. Von dieser Klimavielfalt profitiert natürlich auch die Natur und bringt hier eine erstaunliche Artenvielfalt bei Flora und Fauna zu Tage. So beherbergt das Land beispielsweise etwa 1200 verschiedene Vogelarten. Doch auch in Indien macht der Mensch vor der Natur nicht halt und vereinnahmt auch hier immer mehr Lebensräume für seine Bedürfnisse.

Der Mensch als Feind in Indien

Auch in Indien scheint der moderne Fortschritt auf Kosten der Natur zu gehen. Extremes Bevölkerungswachstum und die damit verbundene Urbanisierung sind wohl zwei der wichtigsten Feinde dieser ursprünglichen Vielfalt. Schon heute ist für die Mehrheit der Inder, Wasser ein knappes Gut. Schleichender Waldschwund und die Ausbreitung der Wüstengebiete sind nur zwei Anzeichen für das langsame Sterben der vielschichtigen Natur in Indien.

Indien ist nach China der bevölkerungsreichste Staat der Welt. Allerdings verteilt sich die Bevölkerungsdichte in Indien sehr unregelmäßig. Findet man in den fruchtbaren Landstichen große Bevölkerungskonzentrationen vor, sind Landstriche beispielsweise im Nordosten oder im Himalaya nur sehr dünn oder kaum besiedelt. Schaut man sich dazu im Vergleich das Gebiet rund um die Großstädte Mumbai, Kolkota und Neu-Dehli wird das Ungleichgewicht besonders deutlich. Denn hier leben zurzeit 50 Millionen Menschen.

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